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Was kostet ein Schulessen? Eine Handreichung für Schulträger

Stand:
  • Die KuPS-Studie bietet Modellrechnungen für Kalkulatorische Preise einer Mittagsmahlzeit
  • Die Modelle schaffen Transparenz bei den einzelnen Kosten für die Schulverpflegung und bieten Orientierungshilfe für eine individuelle Kostenkalkulation
  • Für eine qualitativ hochwertige Schulverpflegung müssen entsprechende Strukturen beim Träger und in den Schulen geschaffen werden.
Titelbild der KuPS-Studie
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Titelbild zur KuPS-Studie - Handreichung für Schulträger
Handreichung für Schulträger zur DGE KuPS-Studie

Die Schulverpflegung ist eine wichtige kommunale und gesellschaftliche Aufgabe. Die Schulträger können die Rahmenbedingungen für die Schulverpflegung aktiv gestalten und somit die Qualität, die Effizienz und die Akzeptanz beeinflussen. Dabei stehen sie häufig vor der Frage: Wie bietet man ein qualitativ hochwertiges, aber auch kosteneffizientes Schulessen an? Um mehr Transparenz bei den einzelnen Kosten in der Schulverpflegung zu schaffen, wurden in der Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung, kurz KuPS-Studie, Modelle berechnet. Die vorliegende Handreichung für Schulträger fasst diese Modelle und die unterschiedlichen Einflussfaktoren zusammen und ermittelt die Kalkulatorische Preise einer Mittagsverpflegung in den verschiedenen Verpflegungssystemen. Diese dienen als Orientierungshilfe für eine individuelle Kostenkalkulation. Erstmals wurden auch die Kosten für die Organisationstätigkeiten in den Verwaltungen berücksichtigt. Außerdem werden die zur Entwicklung eines Verpflegungsmanagements zentrale Fragestellungen aufgegriffen und übersichtlich dargestellt. Daraus wird deutlich, dass beim Träger und in den Schulen entsprechende Strukturen geschaffen werden müssen. Alles in allem ist diese Handreichung eine sehr gute Unterstützung für Schulträger, um eine gesundheitsfördernde und kosteneffiziente Verpflegung in Schulen zu realisieren.

Die Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung (KuPS) wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft durchgeführt. Den ausführliche Abschlussbericht der KuPS-Studie finden Sie bei der DGE, die Handreichung für die Schul- und Sachaufwandsträger rechts im Downloadbereich.

    Interessante Erkenntnisse der KuPS-Studie:

    • Ab 300 Mahlzeiten pro Tag sind die Kosten für eine Mischküche denen der Warmverpflegung oder Kühlkost ähnlich.
    • Kommunen können mit Eigenbewirtschaftung Akzente setzen und eine gewünschte Qualität sichern.
    • 20% Bioanteil in der Schulverpflegung führen nur zu einer geringen Preissteigerung im niedrigen zweistelligen Cent-Bereich pro Mahlzeit
    • Die Umstellung auf das Free-Flow-Ausgabesystem kann zu einer Akzeptanzsteigerung in der Schulverpflegung führen.

     


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