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Rückblick auf die sechsten Tage der Schulverpflegung 2015

Stand:
  • Die 6. Thüringer Tage der Schulverpflegung fanden in der Woche vom 28.09.2015 - 02.10.2015
  • Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung war mit leckeren Mitmach-Aktionen in den Schulen
  • Minister Dieter Lauinger überreicht ein Geschenk für Kerpslebener Grundschule
Tafel mit Schriftzug Tage der Schulverpflegung 2015
Off

Erfurt, den 30.09.2015.

Thüringen machte den Anfang bei den bundesweiten Aktionstagen rund ums Schulessen. Bei der Hauptveranstaltung an der Grundschule in Kerspleben am Mittwoch, den 30. September, bereiteten die Kinder ein gesundes Frühstücksbuffet vor und erhielten Besuch vom Minister Dieter Lauinger

"Es steckt viel Potential im Schulessen", sagte Christiane Kappelhoff, Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen. Und dass es frisch und selbst zubereitet, gleich viel besser schmeckt, konnten alle Beteiligten an der Begeisterung der Kinder sehen. Sie hatten gemeinsam mit Mitarbeitern der Vernetzungsstelle und der Verbraucherzentrale ein gesundes Frühstück mit viel Gemüse, Vollkornbrot, Obst und Müsli zubereitet.

Auch Dieter Lauinger ließ sich erklären, warum denn ein gesundes Frühstück so wichtig ist: "Weil da viele Vitamine drin sind", sagte eine Schülerin. "Gesundes Essen ist uns sehr wichtig im Ministerium. Alles, was wir dazu beitragen können, wird bei uns auf offene Ohren stoßen", so Lauinger. Er überreichte anschließend ein Projekt zur Ernährungsbildung als Geschenk an die Grundschule und eine Förderung an die Thüringer Landfrauen, die bei der Umsetzung helfen. "Wir möchten Kindern zeigen, wie man kreativ mit Essen umgehen kann, und dass es Spaß machen kann", sagte Christine Schwarzbach, Geschäftsführerin der Thüringer Landfrauen. Derweil kürten die Schulkinder im Nachbarraum den "Geschmacksprofi", der am besten Lebensmittel erriechen, erfühlen, erschmecken und erhören konnte.

Auch in anderen Schulen war die Verbraucherzentrale Thüringen unterwegs, u.a. an einer Regelschule in Breitenworbis. Mit zwei 8. Klassen behandelten die Fachberaterinnen Luise Hoffmann und Vera Schrodi die Themen Esskultur, Lebensmittelverschwendung und -kennzeichnung. Zum Abschluss bereiteten die Schüler selbst Pesto zu und verglichen es mit gekauftem.

Im Gespräch in Kerspleben wurde deutlich, dass das Thema eine recht komplexe Unternehmung ist, mit vielen Stellschrauben. Umso wichtiger sei es, dass alle – Eltern, Kindern, Schulen, Schulträger und Essenslieferanten – daran beteiligt sind und regionale Gegebenheiten berücksichtigt werden. "Ich hoffe, dass ein gesundes und gemeinsames Schulessen zum Mainstreaming wird. Wir sind auf einem guten Weg", sagte Kappelhoff zum Abschluss.

 


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